Geschichte des Hauses
Hier sehen sie eine Postkarte aus Lützelbach. Diese Bilder entstanden vor dem 2. Weltkrieg.
1950
In diesem Zustand wurde das Anwesen, bis dahin in Besitz der Familie Georg Sauer, im Juni 1965 von den Eheleuten Otto und Anna Geist erworben. Ebenerdig befanden sich die Kellerräume und an der Ostecke eine Remise. Westlich führte eine Durchfahrt zur rückwärtigen Scheune mit Stallungen. Auf der Rückseite war ein Schlachthaus angebaut. Im Februar 1966 brannte der Dachstuhl aus.
1966
Im Frühjahr 1966 brannte der Dachstuhl des Haupthauses aus und starke Regenfälle sowie Löschwasser richteten solchen Schaden an, dass nur noch ein Abbruch in Frage kam. Das neue Haus sollte wieder eine Gaststätte mit Saal und Fremdenzimmern aufnehmen. In dieser Zeit schätzte man die Chancen des Fremdenverkehrs günstig ein. Jedoch schon während der Bauzeit zeichnete sich ein deutlicher Rückgang der Übernachtungszahlen und der Preise ab.
1970
Der Ausbau des Gebäudes stagnierte aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten bis 1970. Die Gaststätte wurde wiederhergerichtet und betrieben. Gespräche mir dem Sozialamt des Odenwaldkreises ergaben, dass ein Pflegeplatzbedarf für alte Menschen gegeben war. Daraufhin wurde im Sommer 1972 damit begonnen, die Zimmer im ersten Obergeschoß fertig zu stellen, so das am 18.12.1972 der erste Bewohner, Herr Johann Eckert, einziehen konnte. Seit dem wurde Zimmer für Zimmer fertig und belegt. 30.12.1972 Frau Kirschenloher, 03.01.1973 Frau Kasanzew , Frau Braner und Herr Wahrheit.
Zum Seitenanfang
1975
Bis 1975 waren die Innenausbauarbeiten am Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß abgeschlossen und 25 Betten belegt. Der Innenausbau und die Fassadenverkleidung im zweiten Stock wurden begonnen. Im April des Jahres übernahm der Besitzer Otto Geist Junior nach Abschluss seiner Ausbildung zum Altenpfleger selbst die Führung des Hauses. (Auf dem Balkon stehen von links nach rechts: Herr Krawitz, Frau Olias, Frau Krauss und ganz rechts Herr Eckert.)
1980
Am 01.August 1980 fast unverändert gegenüber 1975 wird das Anwesen an Hannelore und Bernhard Geist verkauft. Viele Dinge sind zugleich zu leisten. Die Personalsituation muss dringend verbessert werden. Die Außenanlagen warten auf Fertigstellung und die Zimmer sind inzwischen renovierungsbedürftig geworden.
1984
1984 konnte im März mit dem Bau der Aufzuganlage begonnen werden, nachdem es über drei Jahre gedauert hatte, bis der Kreis die Baugenehmigung erteilte. Unter das untere Einsteigs Niveau des Aufzugs musste noch die Auffanggrube in den felsigen Boden getrieben werden. Wahrscheinlich zum letzten Mal wurde die ehemalige Rückwand der alten Scheune sichtbar. Denn später sollte der Personalaufenthaltsraum darüber hinweggebaut werden.
1984
Im Herbst waren die Bauarbeiten soweit abgeschlossen. Das zweite Obergeschoss war inzwischen belegt und die Innenarbeiten im Neubau gingen zügig voran, so das die neuen Räume und der Aufzug nach etwa einem Jahr seit der Baugenehmigung ihrer Bestimmung übergeben werden konnten.
Zum Seitenanfang
1986
1986 war das Erdgeschoss neu gestaltet, so dass ein freundlicherer Aufenthaltsraum zur Verfügung stand und die Küche nicht nur in Räumen sondern auch mit komplett neuer Ausstattung untergebracht wurde. Die Fenster im Erdgeschoss sind wohnlicher dimensioniert worden und die Einfriedung wurde dem Gesamtcharakter angepasst.
1987
1987 der Rohbau des Kapellenanbaus war fertig geworden. Zugleich wurde auch die Gartenanlage fertig gestellt, so dass auch diese Flächen bald genutzt werden konnten. Jetzt brauchten die Pflanzen nur noch wachsen.
1988
1988 wurde der Ausbau des Dachgeschosses in Angriff genommen, so dass nach Fertigstellung die Lager leichter sauber zu halten waren und die Verwaltung aus dem Keller in freundlichere Räume umziehen konnte.
1999
Am 23.07.1999 war es soweit. Der erste Spatenstich wurde von Bernhard Geist im Garten hinter dem Haus gemacht. Durch die Baumaßnahmen sollten die Doppelzimmer in Einzelzimmer umgewandelt werden. Alle Zimmer sollten Dusche und WC erhalten. Die Wäscherei sollte in geeigneteren Räumen unterkommen, weil die damaligen Räume im, mit dem Aufzug nicht erreichbaren, Keller zu ungünstig lagen. Die Anzahl Lager und Nebenräume sollte erhöht werden, um die Arbeitsabläufe ökonomischer zu gestalten. Nicht zuletzt ging es auch darum, den Gesamtkomfort so zu erhöhen, dass das Heim auch in Zukunft für unsere Kunden attraktiv bleibt. Heimbewohner, Mitarbeiter und Gäste kamen zu diesem Ereignis.
Zum Seitenanfang
1999
Hier befindet sich heute der kleine Innenhof vor dem Eingang. Die Stützmauer und die Anbauten am Haus mussten deshalb weichen.
1999
Der Hang wurde abgetragen und das Erdreich abgestützt. So entstand darüber eine große Terrasse.
1999
Hier steht heute das Carport, die Garage und in der Grube die Regenwasserzysterne, die die Toilettenanlage des ganzen Hauses speist.
1999
Der Anbau ging zügig voran. Hier entstehen im I. und II. OG je 7 neue Einzelzimmer mit Dusche und WC, ein Raum für Fußpflege sowie für den Friseur. Das Treppenhaus wird neu gefliest und ein 4. Stockwerk aufgestockt. Dieses Bild wurde im November 1999 gemacht.
Zum Seitenanfang
1999
Im Dezember 1999 wurden die Balkone weggenommen und den Zimmern zugeschlagen. So entstand mehr Fläche für die Bewohnerzimmer und die Naßzellen.
1999
Am 18.12.1999 begrüßten Hannelore und Bernhard Geist die Gäste zum Richtfest. Sie bedankten sich bei allen am Bau Beteiligten und vom Bau Betroffenen für Mühe und Geduld.
1999
Der Aufzug wurde aufgestockt. Am 26. Dezember 1999 hob ein Sturm das Aufzugsdach ab.
2000
Die Hausfront ist im März 2000 fertig. Jetzt kann verputzt werden! Alle Zimmer haben statt Fenster eine Glastür, um mehr Licht in die Räume zu lassen. Die Türen sind mit einem Balkongeländer gesichert.
Zum Seitenanfang
2000
Die Baumaßnahmen im Anbau sind abgeschlossen. Die Zimmer sind fast fertig. Die Küche wird in die zukünftige Waschküche umgezogen, um den Umbau im EG fortzuführen. Der Wellnessbereich, der nebenan entstehen soll, wird erst nach Fertigstellung aller Bewohnerzimmer und der Mitarbeiteräume in Angriff genommen werden.
2000
Das Parkdeck ist im Juli 2000 fertiggestellt. 8 überdachte Parkplätze stehen nun für Mitarbeiter und Besucher zur Verfügung.
2000
Der Veranstaltungsraum im IV. OG, später unsere Cafstube, wird mit einer Bühne und vielen Stauräumen ausgestattet. Hier entsteht später eine kleine Küche für die Benutzung der Bewohner. Zwei Toiletten sind ebenfalls im IV. OG untergebracht.
2000
Das Terrassengeländer über dem Innenhof ist angebracht und die Räume unterhalb für Glas, Papier und Müll sind fertiggellt. Die Auffahrt für Notfälle ist mit Steinen und einem kleinen Bach verschönert worden.
Zum Seitenanfang
2001
Im März 2001 war das Haus verputzt. Der Neubau wurde bezogen!
2001
Der Wintergarten und der Eingangsbereich sind fertiggestellt. In der Mitte entsteht ein kleiner Brunnen umgeben von Blumenbeeten.
2001
Der Veranstaltungsraum im 4. OG - unsere Caféstube - ist fertiggestellt und kann für Veranstaltungen, Beschäftigung oder einfach mal auf einen Plausch bei einer Tasse Kaffee genutzt werden.
2002
Die Bewohner können den neuen Aufenthaltsraum im EG nutzen, der mit einem Wintergarten dazu einlädt, den Besuchern schon mal bei der Ankunft zu winken. Hier werden täglich die Mahlzeiten eingenommen
Zum Seitenanfang
2002
Der Bachlauf mit seinem angenehmen plätschernd heißt die Besucher im Haus willkommen.
2003
Ein kleines Kiosk im EG sorgt für ein Stück Selbständigkeit bei den Hausbewohnern. Hier können Mo - Fr kleine Einkäufe getätigt werden.
2003
Die Verwaltungsmitarbeiter besetzen die Rezeption im Eingangsbereich und helfen ihnen gerne weiter.
2003
Im 2. OG befindet sich ein kleiner Friseurraum, der wöchentlich von den Mitarbeitern des Salon Rudolph genutzt wird.
Zum Seitenanfang
2003
Im 3. OG kann 14tägig Fußpflege wahrgenommen werden. "Gesund Gehen" aus Bad König heißt sie herzlich Willkommen.
2003
Die Hausfront wurde fertig verputzt. Das Logo des "Altenpflegeheim Lützelbach" ist groß auf dem Erker zu sehen.
2003
2003 - 2007 werden nach und nach die Zimmer im Altbau zu modernen Einzelzimmern mit Dusche und WC umgebaut.
2003
Die neue Küche im Erdgeschoss entsteht. Diese war vorübergehend in der zukünftigen Wäscherei im I. OG untergebracht.
Zum Seitenanfang
2003
Die Verwaltung zieht in die neuen Büroräume im 3. OG
2003
Das neue Bad mit Lifter und Hubbadewanne ist fertiggestellt. Hier bieten wir den Bewohnern und Tagesgästen gerne ein Entspannungsbad an.
2003
Direkt daneben liegt die neue Waschküche. Hier wird hauseigene und Bewohnerwäsche gereinigt. Bei Bedarf werden Reparaturarbeitung an Wäsche und Kleidung durchgeführt.
2003
Im Erdgeschoss wird ein Raucherraum eingerichtet.
2005
Der KUBE-Garten wird ins Leben gerufen. Für eine Theateraufführung im Freien entsteht eine Freilichtbühne auf der Terrasse.
2005
Über 180 Besucher konnten die Laienspielgruppe Bad König mit "Spanien Ole" bei strahlendem Sonnenschein genießen.
Zum Seitenanfang
2005
Sicher waren auch die Darsteller (Bild: Heinz Hübner und Bernhard Geist) sehr froh über das schöne Wetter.
2006
Im Mai 2006 ziehen die dementen Hausbewohner in einen eigenen Gruppenraum im I. OG.
2007
Nach und nach wird dieser durch neue Möblierung immer wohnlicher.
2007
Im II. OG wird das Pflegebüro eingerichtet. Ein PC wird für die zukünftige EDV-gestützte Pflegedokumentation bereit gestellt. Diese wurde 2008 eingeführt.
2007
Im I. OG entsteht der Medikamentenraum. Hier kann konzentriert die Medikation gestellt werden.
2007
Aus dem Altenpflegeheim Lützelbach wird das HAUS GEIST - das HAUS das beGEISTert. Auch die Hausfront wird dementsprechend angepasst.
2007
Eine kleine Sitzecke im EG wird eingerichtet. Hier setzen sich Bewohner gerne mit ihren Besuchern zusammen oder lesen hier gemütlich die Morgenzeitung.
2008
2008 bekommt unser Kiosk ein neues Regal und einen Namen: Emma-Lädchen
2008
Das Büro der Pflegedienstleitung (PDL) entsteht im I. OG
2008
Der ganze Stolz des Hauses: Ein Römisches-Dampfbad wird eingebaut.
2008
In der Wohlfühl-Oase wurde außerdem eine Whirlwanne in Betrieb genommen, ...
2009
Nach ca. einem Jahr Umbaumaßnahme wird die Einweihung im März 2009 gebührend gefeiert.
2009
Im Oktober 2009 zieht die Dementengruppe in den Veranstaltungsraum im 4. OG um. Die Räumlichkeiten bieten mehr Platz, Toiletten direkt nebenan und auch die Möglichkeit zum Ausruhen auf den Ruheliegen.
2009
Der Gruppenraum im I. OG wird für kleine Beschäftigungen, den Gottesdienst und Geburtstagsfeiern im kleinen Kreis genutzt.
2009
Haben wir das Nachbargrundstück erworben. Nach und nach wird das alte Haus abgetragen.

